EAS stärkt Soldaten, Familien, Gemeinschaft - und dadurch letztlich die militärische Schlagkraft!

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, EAS, stärkt die Soldaten und deren Familien für den Krieg. Mit gut verpacktem Traubenzucker! Im Original war das Kärtchen etwa 4x7 cm groß. Wurde beim Kirchentag in Stuttgart 2015 verteilt. Die EAS arbeitet eng mit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, KAS, zusammen.

EAS und KAS sind für unsere Soldaten vor Ort

Ein Beitrag von Dr. Marlon Berkigt, Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, HARTHÖHENKURIER (August 2013)

Besonders Soldatinnen und Soldaten, die in Afghanistan oder im Kosovo stationiert  waren, werden die OASE - die gemeinsame Einsatzbetreuung von EAS und KAS - kennen. Aber auch im Inland sind die beiden Verbande sehr aktiv und zeichnen sich durch ein breites Angebotsspektrum für Angehörige der Bundeswehr und deren Familien aus.

Zwei wichtige Säulen ihrer Arbeit sind unter anderem die "Offene Betreuung" und der Betrieb von "Soldaten (freizeit) heimen". Beide Angebote stehen für kontinuierliche Betreuungsarbeit - sowohl an großen innerdeutschen Bundeswehrstandorten als auch in strukturschwachen Regionen ohne feste Betreuungsinfrastruktur.

Evangelische Arbeitsgemeinschaft für SoIdatenbetreuung (EAS) und Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) sind seit über 55 Jahren in der Betreuung von Soldaten und Zivilangestellten der Bundeswehr und ihrer Familien aktiv.

Das Hauptardiegen der beiden gemeinnützigen Verbände ist dabei stets, außerhalb des Dienstalltags zahlreiche Freizeit-, Bildungs- und familienangebote zur Verfügung zu stellen und damit die Maßnahmen des Dienstherrn auf unterschiedlichen Ebenen zu ergänzen.

Bei sämtlichen Aktivitäten arbeiten EAS und KAS eng mit der Militärseelsorge und dem Bundesministerium der Verteidigung zusammen.

Viele der deutschen Soldatinnen und Soldaten sind an abgelegenen, ohne feste Betreuungsinfrastruktur ausgestatteten Bundeswehr-Standorten stationiert. Dort sind die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Freizeitgestaltung oftmals ncht gegeben, aber in besonderem Maße wichtig.

Um diese Angebotslücke zu schließen, bieten EAS und KAS im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) und in Zusammenarbeit mit dem Streitkräfteamt deutschlandweit an fast 60 Bundeswehr-Standorten die "Offene Betreuung" an. Diese ermöglicht es vor allem den Männern und Frauen in den strukturschwachen Gebieten, vielfältige Angebote aus den Bereichen Freizeit, Bildung und Familie in Anspruch nehmen zu können.

Ob abwechslungsreiche Freizeitevents, Bildungsveranstaltungen mit aktuellem Lebensbezug oder seelsorglich betreute Familienfreizeiten in Zusammenarbeit mit der Militärseelsorge - die einzelnen Maßnahmen der "Offenen Betreuung" zeichnen sich durch eine breite Angebotsvielfalt aus.

Eine besondere Bedeutung schreiben EAS und KAS in diesem Zusammenhang der Familienarbeit zu, denn die räumliche Trennung zwischen Soldat und der eigenen Familie ruft oftmals innerfamiliäre Konflikte hervor, die die Beziehung zwischen Ehepartnern, aber auch zwischen Eltern und Kindern belasten können.

Da jedoch die vom Bund im Rahmen der "Offenen Betreuung" zur Verfügung gestellten Mittel für Familienbetreuungsmaßnahmen nicht eingesetzt werden dürfen, finanzieren die Verbände diese in voller Höhe aus dem Haushalt der beiden Militarbischöfe.

Damit die Angebote bedarfsgerecht auf die spezifische Zielgruppe zugeschnitten sind, findet die Konzeption, Initialisierung und Umsetzung der Angebote stets enger Zusammenarbeit mit den Kommandeuren, Dienststellenleitern und miIitärischen Führern sowie den Freizeitbüros und Freizeitzentren statt.

Die Aufnahme in die "Offene Betreuung" muss von den Standorten eigenständtg beantragt werden. Nach Bewilligung durch das BMVg steht allen Soldatinnen und Soldaten...   HHK 4/2013